Als das Haus "Hafenklang" um 1860 erbaut wurde, war Altona-Altstadt noch ein dichter Häuserteppich, der von der Großen Hafenstraße bis zur Palmaille reichte. Enge Straßen und verwinkelte Treppen führten den Elbhang hinab.
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Historische Ansicht |

Historische Ansicht Süd |
Zur Zeit des historischen Holzhafens diente das Parterre als Stallung für Pferde, welche die Straßenbahnen der Linie 30 zogen. In den damals dichten Häuserteppich Altonas wurden im zweiten Weltkrieg große Löcher geschlagen, wobei auch die oberen zweieinhalb Geschosse des Hafenklangs durch Luftangriffe zerstört worden sind. Die unteren Geschosse sind durch den Bau eines provisorischen Daches erhalten geblieben. Andere noch verbliebene Häuser fielen fast ausnahmslos der heutigen Stadtplanung zum Opfer. Somit ist das Hafenklang eines der letzten Zeugnisse in der Großen Elbstraße bzw. Carsten-Rehder-Straße dafür, wie Altona-Altstadt einst ausgesehen hat. |
Neben der Historie steht der Name Hafenklang seit Jahrzehnten als nicht mehr wegzudenkende Institution für kreatives Arbeiten und als allgemeiner Treffpunkt für Musiker und Künstler in Hamburg. Das Hafenklang Tonstudio war das erste 24-Spur-Studio in Hamburg. National und international anerkannte und erfolgreiche Künstler haben hier Ihre Platten aufgenommen und schwärmen noch heute von der einmaligen Atmosphäre des Hafenklangs. Dazu gehören z.B. Udo Lindenberg, Mango Jerry, Einstürzende Neubauten, The Jeremy Days und Die Antwort.
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Eingangsbereich |

Tresen |
Schon vor zehn Jahren gab es im Untergeschoß des Hafenklangs regelmäßig gut besuchte Konzerte, die vor allem von den Betreibern des Tonstudios organisiert wurden. In den letzten drei Jahren blieben die Räumlichkeiten der Öffentlichkeit aufgrund anderweitiger Nutzung verschlossen.
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Als den Bewohnern im Oktober 1996 die Kündigung eingereicht wurde, organisierten sie eine breite Auswahl an kulturellen Veranstaltungen um so den weiteren Erhalt des Hauses zu sichern. Dadurch konnte sich das Hafenklang schnell wieder als unverzichtbare Größe in der Hamburger Kulturszene etablieren. Nicht zuletzt aufgrund der Idee, nicht nur Konzerte und Parties zu geben, sondern ein breitgefächertes kulturelles Programm anzubieten, das verschiedene Szenen, Interessen und künstlerische Gebiete umfaßt.
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Veranstaltungsraum
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Tresenraum |
Um Hafenklang eine Zukunft zu sichern, stellt der Verein "Hafenklang e.V.i.G. ein Nutzungs- und Bebauungskonzept vor, welches sowohl den wirtschaftlichen Belangen des Grundstückes als auch dem Kulturstandort am nördlichen Hafenrand gerecht wird. |
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