Ceremony (USA) + Leoniden (Kiel)
Die Band gibt es bereits seit 2005. Damals nannten sich die Jungs aus der Bay Area allerdings noch "Violent World" und avancierten mit ihrem von der Szene gefeierten Debüt-Album "Violence, Violence" schnell zu den neuen Rettern des Genres. Die Band interessierte das kaum, schließlich kümmert sie sich wenig um Status, Profil und sonstige Eitelkeiten des Rockbusiness (die Band hat weder ein Facebook- oder Twitter- noch ein Myspace-Profil). Sie wollen einfach nur schnelle, laute und verdammt aggressive Musik machen.
Mit der Unbenennung in CEREMONY wurden sie noch schneller, noch lauter und noch aggressiver. Ihr neues Album "Zoo" ist das erste für Matador und vielleicht das Manifest des modernen Hardcore. Beeinflusst von Bands wie Joy Division, Pink Floyd, Black Flag, Suicidal Tendencies und Tom Waits, klingen CEREMONY auf "Zoo" noch roher und direkter als auf dem Vorgänger "Rohnert Park". 2012 mag vielleicht die Welt untergehen, der Hardcore feiert hingegen mit CEREMONY seine Wiederauferstehung.
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